Archiv der Kategorie 'Nazis'

Stadtrundgang Feb. 2002

Antifa-Stadtrundgang im Wptler Karneval
KarnevalistIn 07.02.2002 13:46 Themen: Antifa
Heraus zum antifaschistischen Stadtrundgang in Wuppertal
In Erinnerung an die 150 Wuppertaler Edelweiß-Piraten, die am 2.Februar 1943
mitten im Krieg die Nazis in Schwelm angriffen

9.2.2002 11.00 Uhr Schwebebahn Döppersberg Karnevals-Samstag

„Die Dortmunder Gestapo stellt ihre Scheinwerferwagen in allen
Ausfallstraßen Schwelms auf. Leuchtet die ganze Stadt ab! Unsere
Feierstunde zu Ehren
des Führers, den „Schwelmer Krieg“ zu illuminieren.(…) Die ganze Stadt
kocht
im Aufruhr. Unfaßlich: Die Bündischen aus Wuppertal haben die
Festveranstaltung der Hitler-Jugend zum 10. Jahrestag der „Machter-greifung
überfallen.
(…) Einhundertund fünfzig Jungen waren es; und dreißig Mädchen wa-ren auch
dabei.! Rein in die Stadt von allen Seiten! Drauf auf die Festtagskolonnen!
Mit
blei-gefüllten Schläuchen von Vorwerk und Sohn stiegen sie aus der
Straßenbahn. Vom Strandbad kommen sie.(…)Rein in die Hitlerjugendmassen.
Und die
Nazis weichen Sie hauen ab! Und sind in so großer Überzahl! Und haben einen
so
kleinen Mut! (…). Was für ein Jubeltag! In der friedlichen Stadt mitten im
Krieg ein Krieg. Nur acht von diesen, die sie Edelweißpiraten nennen,
schnappten sie.“

Wir laden auch dieses Jahr ein mit uns durch Wuppertal und Umgebung zu
schweben, um unseren Widerstand gegen die herrschenden Verhältnisse
praktisch zu dokumentieren. (Notfalls nehen wir auch den Schwebebahnersatzverkeher)
Ein Schwerpunkt, das sei hier schon verraten, sind die Nazischweine, die uns
an der Kemna überfallen haben. Sie sollen, so Hinweise von CDU Politiker Wolfgang
Bosbach
zumindest teilweise für den Verfassunsschutz gearbeitet haben.
Neben einem demonstrativen Ausflug ins Schwelmer Stadtgebiet werden wir auch beim
VS-Spitzenagenten
Wolfgang Frenz und beim VS Karatelehrer Bernd Schmitt auftauchen, um gegen die
Machenschaften des NRW
Verfassungsschutzes zu demonstrieren.

Der Krieg in Afghanistan und die damit einhergehende Verschärfung der
Sicherheitsgesetze sind ein weiterer Schwerpunkt. Hier gelten unsere Besuche
nicht nur prominenten lokalen Kriegstreibern, sondern auch Schreibtischtätern und
Institutionen, die den Rückenwind vom 11. September ausnutzen und
MigrantInnen und Flüchtlingen das Leben schwer machen und williger denn je die
rassistischen Sondergesetze exekutieren.
Das der Innere Sicherheits-Diskurs sich vor allem gegen die Minderheiten
richtet, die sich dem kapitalistischen Zugriff entziehen, wie Flüchtlinge,
Drogenkranke, Obdachlose , ist nicht erst seit dem Wahlsieg von Schill
bekannt. Ihre Vertreibung aus den Innenstädten und die repressi-ve Drogenpolitik sind
weitere Themen unseres Stadtrunganges. Hier wird zu untersuchen sein, wie
sich die örtliche BGS und Polizei im letzten Jahr gegenüber ausländischen
Menschen und anderen Minderheiten verhalten haben.

Der Stadtrundgang verlangt auch diesmal wieder Wendigkeit in allen
Lebenslagen und allen Laufrichtungen, gute Ortskenntnisse oder Stadtpläne,
Humor und den nötigen Ernst zur lockeren Konfrontation. Wir sind sicher, daß wir auch
dieses Jahr wieder den Bereitschaftbullen und den Stasi-Agenten
entkommen werden, um ungestört an ungewöhnlichen Orten ungebetene Besuche
durchführen zu können. Wuppdika, nutzen wir den Wuppertaler Straßen-Karneval
auf unsere Weise. Bringt, Kostüme und Verkleidungen aller Art mit!

Nazis einschüchtern! V-Leute beobachten! Schreibtischtäter besuchen! Zwangsarbeiter
entschädigen! Nieder mit Deutschland!
Autonome AntifaschistInnen aus Wuppertal

Möllemann abstürzen lassen…

Möllemann abstürzen lassen mit genauen Landeterminen
Autonome AntifaschistInnen 06.06.2002 11:22
Möllemann abstürzen lassen!
Kein Landerecht für Antisemiten und Rechtspopulisten in Wuppertal/ Solingen und anderswo Wir rufen dazu auf, die für Samstag den 8.Juni in Wuppertal angekündigte Fallschirm-Landung von Möllemann zu verhindern!!
Möllemann will am Samstag um 17.00 Uhr aus einem Flugzeug über Solingen Gräfrath (Stadtgrenze Wuppertal) abspringen, am sogenannten Lichtturm landen und eine Rede schwingen. Eingeladen ist er als Redner auf der Jahreshauptveranstaltung der Wuppertaler Firma Raumfabrik zum Thema ,,Düstere Aussichten“ im Handwerk. Wir rufen unter dem Motto ,,Düstere Zeiten für Antisemiten zur demonstrativen Verhinderung der Veranstaltung auf. Treffpunkt 16.45 vor dem Lichtturm in Solingen Gräfrath.

Wir fordern die Raumfabrik Gmbh als Veranstalter dringend auf, Möllemann wieder auszuladen.!

Infos über infoladenwuppertal@gmx.de

Treffen 7.6. um 20.00 Uhr im Autonomen Zentrum Wuppertal Markomannenstrasse

Stadtrundgang 2002

57. Antifaschistischer Stadtrundgang in Wuppertal
www.wuppertal-dichtmachen.de 31.08.2002 22:38 Themen: Antifa
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Im Vorfeld des für den 07.09.02 angekündigten Naziaufmarsches in Wuppertal haben sich heute ca. 70 Leute zum Antifaschistischen Stadtrundgang aufgemacht. Wir warten nicht darauf, dass die Nazis im Schutze der Polizei aufmarschieren können, sondern wollen ihnen bei sich zuhause und an ihren Treffpunkten zeigen, dass sie jederzeit unerwünscht sind.
In der Wuppertaler Innenstadt besuchten wir verschiedene Wahlkampfstände, um dort auf den Antisemitismus und Rassismus der politischen Mitte aufmerksam zu machen.

Es wurde außerdem an die Umbenennung des von der Heydt –Museums in Jankel Adler-Museum, welche am ersten Mai erfolgte, erinnert.

Am Laurentiusplatz wurde einerseits auf das bevorstehende Bundeswehrgelöbnis
(5.9.02; 17 Uhr) hingewiesen, sowie eine Gedenktafel für den von der SS ermordeten Antifaschisten Walter Schellenberg angebracht.

Zuhause besucht haben wir den Wuppertaler Bundestagskandidaten der Schill-Partei, Thomas R. Schumann, wo wir Flugblätter verteilten und den Gehweg „verschönerten“.

Nachdem wir erfahren hatten, dass Nazis auf dem Geschwister-Scholl-Platz Flugblätter verteilten, machten wir uns auf den Weg dorthin und fanden acht Straßennazis sowie eine starke Polizeipräsenz vor.

Zum Schluss fand vor dem Wohnhaus des Andre Hüsgen (war als Fahrer Mittäter des Naziüberfalls auf eine Gedenkveranstaltung am Mahnmal des KZ Kemna) eine Kundgebung und Sprühaktion statt.

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Um den Nazis auch nachhaltig den Spaß zu verderben, kommt zahlreich zu den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch!
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Weitere Infos hierzu auf www.wuppertal-dichtmachen.de

Naziaufmarsch 2002

Auf zur bahnhofsbesetzung in Wuppertal
www.wuppertal-dichtmachen.de 02.10.2002 17:13 Themen: Antifa
Das Bündnis „Wuppertal stellt sich quer“ ruft in der Kürze der Zeit zur Begehung, Besichtigung und zur Pressekonferenz an den Gleisen auf. Um 9.30 Uhr werden die AntifaschistInnen zusammen mit WiderstandskämpferInnen, GewerkschafterInnen, Abgeordneten und Pastoren per Zug den Barmer Bahnhof erreichen. Das Bündnis „Wuppertal stellt sich quer“ ruft alle AntifaschistInnen auf, sich frühzeitig am Sammlungspunkt der Nazis zu treffen, um den Naziaufmarsch zu verhindern.
Pressemitteilung zu den antifaschistischen Gegenaktivitäten in Wuppertal

Am 5. Oktober wollen die Wuppertaler Neonazis um den Kemna- Schläger Maik Hilgert erneut durch Wuppertal marschieren. Unter dem Motto „Meinungsfreiheit auch für sogenannte Neonazis“ haben sie für 11.00 Uhr eine Demonstration mit dem Sammlungspunkt Barmer Bahnhof durch Wuppertal Barmen bei der Polizei angemeldet.
Die Demo ist zur Zeit noch polizeilich verboten. Wir müssen aber davon ausgehen, das die Nazis sich per Gericht – wie in anderen Städten auch- bis zum Bundesverfassungsgericht durchklagen.
Es sind eine Reihe von Gegenmaßnahmen geplant:
1. Das Bündnis „Wuppertal stellt sich quer“ ruft in der Kürze der Zeit zur Begehung, Besichtigung und zur Pressekonferenz an den Gleisen auf. Um 9.30 Uhr werden die AntifaschistInnen zusammen mit WiderstandskämpferInnen, GewerkschafterInnen, Abgeordneten und Pastoren per Zug den Barmer Bahnhof erreichen. Das Bündnis „Wuppertal stellt sich quer“ ruft alle AntifaschistInnen auf, sich frühzeitig am Sammlungspunkt der Nazis zu treffen, um den Naziaufmarsch zu verhindern. Einstieg für Pressevertreter 9.22 Uhr Bahnhof Vohwinkel.
2. Anlaufpunkt und Dauerkundgebung für die ganze Zeit ist der Neubau der Synagoge bzw. die Gemarker Kirche in Barmen.
Außerhalb des Bündnisses „Wuppertal stellt sich quer“ finden noch folgende Aktionen statt
3. Ab 11.00 Uhr werden Antifa- und Anti Atomgruppen aus verschiedenen Städten die Eisenbahnstrecken durch Wuppertal sperren. Es sind Sitzblockaden und andere Sperrmaßnahmen angekündigt. Insbesondere die SitzblockiererInnen bitten die Bahnaufsicht und die Eisenbahnergewerkschaft Transnet diesem Umstand Rechnung zu tragen und ihre Züge auf Sicht und langsam durch das Tal der Wupper zu fahren.
4. Die FDP Wuppertal berichtet in einer Openair-Veranstaltung über antisemitische und antiisraelische Tendenzen im FDP –Landesverband Treffpunkt der Freien Demokraten ist der Neubau der Alten Synagoge 11.00 Uhr.
Weitere Informationen über www.wuppertal-dichtmachen.de

Stadtrundgang 2003

Gegen Kriminalisierung
Wuppertal stellt sich quer 05.07.2003 22:24
AUFRUF ZUR DEMONSTRATION AM 19.07.2003 UM 12UHR AM DÖPPERSBERG
in Wuppertal
Gegen Kriminalisierung von antifaschistischem Widerstand

anschließend antifaschistischer Stadtrundgang (Wassersportgeräte, Handtücher, Strohhüte werden praktisch sein!!) Ab 20Uhr Blunaa-Konzert im Autonomen Zentrum!
…ZUR VORGESCHICHTE Am 11. Januar diesen Jahres meldete der Nazi-Kader Christian Worch einen seiner Aufmärsche in Wuppertal-Oberbarmen an. Allein in den letzten 10 Monaten wurden mehrer Aufmärsche bzw. Kundgebungen von führenden Nazi-Kadern wie Timo Pradel aus Iserlohn und Sascha Guderian angemeldet. Über 500 AntifaschistInnen folgten an diesem Tag dem Aufruf des Bündnisses „Wuppertal stellt sich quer“ und stellten sich den Nazis entgegen. Es folgte ein gewalttätiger und unkoordinierter des Bundesgrenzschutz (BGS) mit Schlägen und Tritten bei dem es auch zum Einsatz von Polizeihunden kam. Dabei wurden die Demonstrantinnen auf unverantwortliche Weise gefährdet, da sie teilweise von den Einsatzkräften auf die Gleise gestoßen wurden. 69 standhafte AntifaschistInnen wurden schlussendlich geräumt, „abgearbeitet“ und bis zu elf Stunden in Gewahrsam genommen. Unter Gewaltandrohungen wurden Fingerabdrücke, Fotos und Personalien aufgenommen. Einer ausländischen Antifaschistin wurde vom schon mehrmals als Rassist aufgefallenen Staatsschützer Woizek unmissverständlich klar gemacht, dass [Zitat] „sie die deutsche Staatsbürgerschaft vergessen kann“.
KRIMINALISIERUNG
Doch dem nicht genug! Die Staatsanwaltschaft Wuppertal erdreistete sich allen 69 Festgenommenen Strafbefehle über 300,- € zukommen zu lassen. Ihnen wird lächerlicherweise vorgeworfen gegen §21 Versammlungsgesetz (Sprengung einer Versammlung) verstoßen zu haben. Der § 21 wurde in der Weimarer Republik geschaffen, und wurde fleißig angewandt, um den Widerstand gegen die NSDAP zu kriminalisieren und lautet: „Wer in der Absicht nicht verbotene Versammlungen oder Aufzüge zu verhindern oder zu sprengen oder sonst ihre Durchführung zu vereiteln, Gewalttätigkeiten vornimmt oder androht oder grobe Störungen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“ Eine grobe Störung – wie sie den 69 DemonstrantInnen vorgeworfen wird – wird vom Gesetzgeber wie folgt definiert: ständiges unbegründetes Applaudieren, das Werfen von Rauch- oder Stinkbomben, sowie das Spielen lassen von Radiogeräten. Fast alle der 69 AntifaschistInnen legten gegen ihren Strafbefehl Widerspruch ein. Bei der darauf folgenden Prozesslawine erhöhte das Wuppertaler Amtsgericht – nach Ankündigung – die Bußgelder von 30 auf 35 Tagessätze, obwohl die Rechtslage mehr als uneindeutig ist und die Wuppertaler Staatsanwaltschaft den Angeklagten de facto keine „grobe Störung“ nachweisen kann. Falls die Staatsanwaltschaft mit dieser Kriminalisierungstaktik durchkommt, wird es ihr in Zukunft möglich sein jede Form von Widerstand – ob antifaschistisch oder antirassistisch – im Keim zu ersticken. Nicht nur in Wuppertal! Selbst die bloße Mobilisierung zu Gegenveranstaltungen würde dann bedeuten, dass zu Straftaten aufgerufen wird. Die Fälle in Wuppertal sind also Präzedenzverfahren, um den antifaschistischen Widerstand zu kriminalisieren und bereits im Vorfeld aufzuhalten. Das letztendliche Ergebnis in diesen Prozessen ist offen und hängt vor allem vom politischen Druck ab. Es liegt im Interesse der linken Bewegung, dass der Vorstoß der Wuppertaler Staatsanwaltschaft gestoppt wird, damit §21 nicht als juristischer Gummiparagraph gegen alle zukünftige Aktionen anwendet werden kann.
Wir fordern:Freispruch für alle 69 AntifaschistInnen!
Schluss mit der Kriminalisierung von Widerstand!
Die Auflösung des reaktionären Staatsschutzes Wuppertal!
In diesem Sinne:Wandelt Wut und Trauer in Widerstand!Kein Vergeben, kein Vergessen!
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Nie wieder Faschismus!Wir werden uns nicht kriminalisieren lassen:
Raus auf die Straße zur antifaschistischen-antirassistischen Demonstration am 19.Juni 12Uhr in Wuppertal; Treffpunkt Döppersberg

anschließend antifaschistischer Stadtrundgang (Wassersportgeräte, Handtücher, Strohhüte werden praktisch sein!!) Ab 20Uhr Blunaa-Konzert im Autonomen Zentrum!

25.07. Prozess zum 11.1. vor dem Amtsgericht Wuppertal Raum S024 um 9 Uhr. Kommt zahlreich!




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